CAE – Erfahrungsbericht 2015

 

„This is the Cambridge Certificate in Advanced English - Listening” - Dieser Satz hat uns das gesamte letzte Jahr lang jeden Mittwoch Nachmittag begleitet. Ein ganzes Jahr lang Listening, Reading, Writing, Speaking und Use of English – immer wieder. Es war anstrengend. Doch wofür das ganze?

Wir alle, zunächst noch neun hochmotivierte und überaus optimistische Schülerinnen und Schüler der jetzigen Q2, hatten uns zu Beginn des letzten Schuljahres dazu entschieden, dass wir das Cambridge Certificate in Advanced English (CAE) erwerben wollten.

 

Es handelt sich hierbei um ein qualifiziertes Zertifikat, das einem Sprachfertigkeiten im Englischen bescheinigt, die der zweithöchsten Kompetenzstufe (C1) des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens entsprechen. Geprüft werden die Teilnehmer in fünf verschiedenen Kategorien: Im schriftlichen Teil werden zunächst das Hör- und Leseverstehen sowie das Sprachgefühl und die Schreibfertigkeiten bewertet, im mündlichen Teil dann die kommunikativen Fähigkeiten.

Und so begannen unsere wöchentlichen Vorbereitungsstunden unter der Leitung von Mr Nedumkallel, der uns nicht nur fachlich durch sehr umfangreiches Übungsmaterial unterstützte, sondern auch gleichzeitig stets bemüht war, uns zu zusätzlichem intensiven und selbstständigen Lernen zu motivieren.

Während unserer Vorbereitung mussten wir uns leider eingestehen, dass unser Vorhaben um einiges schwieriger und arbeitsintensiver werden sollte als zunächst angenommen. Dies mag womöglich einer der Gründe dafür gewesen sein, warum sich unsere Teilnehmerzahl im Laufe des Jahres auf letztendlich nur noch fünf reduzierte.

Umso wichtiger wurde die Motivation und der Zuspruch durch unseren Mentor, denn als die alles entscheidende Prüfung Anfang November unmittelbar bevorstand, stieg auch bei uns, die das vergangene Jahr der Prüfung noch relativ entspannt entgegengesehen hatten, die Nervosität und wir beschlossen nun, Mr Nedumkallels Ratschläge endlich in die Tat umzusetzen. So trafen wir uns in der letzten Zeit vor der Prüfung schließlich zusätzlich zu unserer wöchentlichen Vorbereitung  mehrmals nachmittags in der Schule und bearbeiteten teilweise bis in den späten Abend sämtliche Übungsaufgaben aus allen fünf Bereichen. Ob dieses intensive Üben unsere Nervosität wirklich senkte oder eher noch kontraproduktiv war, sei an dieser Stelle dahingestellt..

Und dann kamen die entscheidenden zwei Tage, an denen wir unsere Prüfung abgelegt haben. Unser Ziel? Einfach nur bestehen – egal wie! Unser Gefühl nach der Prüfung? Unsicher.

Doch Anfang Dezember kam dann endlich die Erlösung: wir erfuhren, dass wir alle die Prüfung – mehr oder weniger erfolgreich – gemeistert hatten. Erleichterung! We did it – congrats to all of us: Lars Bialy, Peter Poelma, Leon Prieß, Tobias Samulowitz & Alexandra Wende!

 

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei Mr Nedumkallel für seine Unterstützung und Geduld bedanken, die er trotz unseres teilweise mangelnden Engagements stets aufbringen konnte. Thank you very much for that! ;)