Schulordnung

Schulordnung des Stiftischen Humanistischen Gymnasiums

Präambel

Das Stiftische Humanistische Gymnasium vermittelt den Schülerinnen und Schülern eine gymnasiale Bildung im Sinne der humanistisch-aufklärerischen Traditionen.

 

Die Auseinandersetzung mit dem kulturellen Erbe Europas soll die Schülerinnen und Schüler befähigen, ein begründetes Wertesystem zu entwickeln.

Dieser Lernprozess soll die Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzen, im Blick auf die Anforderungen der modernen Welt bestehen zu können und diese verantwortlich mitzugestalten.

Im Zusammenwirken mit dem Elternhaus gibt die Schule Hilfestellung zur Persönlichkeitsentfaltung im Spannungsfeld zwischen Individuum und Gesellschaft.

  • Unsere Schule pflegt und fördert einen vertrauensvoll-offenen und respektvoll-toleranten Umgang zwischen Schülern, Lehrern und Eltern, um die Schule als Ort gemeinsamen Erlebens erfahrbar zu machen und so eine Identifikation mit ihr zu ermöglichen.
  • Zu dem respektvoll-toleranten Umgang miteinander gehört, dass sich jede/jeder um Freundlichkeit, Höflichkeit und Hilfsbereitschaft bemüht. Jede/jeder behandelt den anderen so, wie er selbst behandelt werden möchte, und leistet Hilfe dort, wo jemand Hilfe benötigt
  • Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie Eltern verdienen gegenseitigen Respekt. Deshalb werden diskriminierende Äußerungen, Beleidigungen oder körperliche Angriffe nicht toleriert. Konflikte sollen gewaltfrei gelöst und gegebenenfalls mit den Streitschlichterinnen/Streitschlichtern bearbeitet werden.
  • Im Sinne unserer humanistisch-aufklärerischen Tradition erstreben wir die Verbindung von Freiheit und Verantwortung. Jedes Mitglied der Schulgemeinde soll sich im Schulleben frei entfalten und im Rahmen seiner Möglichkeiten mitbestimmen können; jede/jeder soll aber auch Verantwortung für erfolgreiches Lernen übernehmen und Regeln anerkennen und befolgen.
  • Jede/jeder ist für eine positive Lernatmosphäre verantwortlich. Dazu gehört auch, Störungen zu vermeiden, mit Arbeitsmaterialien sorgfältig umzugehen und eine positive Arbeitshaltung zu zeigen.
  • Zu verantwortlichem Handeln zählt ferner der Schutz der natürlichen Umwelt, dem sich alle Mitglieder der Schulgemeinde verpflichten. Der sorgsame Umgang mit den natürlichen Ressourcen zeigt sich insbesondere im täglichen Energie- und Wassersparen sowie in der Müllvermeidung und Mülltrennung.
  • Zu verantwortlichem Handeln zählt außerdem der Schutz der Gesundheit. Das Rauchen und der Alkoholgenuss auf dem Schulgelände sind durch den Gesetzgeber verboten.
  • Wir gestalten unsere Schule so, dass wir uns gern in den Räumen aufhalten. Jede Klasse überlegt, wie sie ihren Klassenraum so einrichtet, dass das Lernen gefördert wird. Gleichzeitig ist jedes Mitglied der Schulgemeinde persönlich dafür verantwortlich, dass die Klassenräume, das gesamte Schulgebäude und das Schulgelände sauber und ordentlich sind.

Vor dem Unterricht

  • Die Klassenräume, in denen Unterricht stattfindet (ausgenommen Fach- und Computerräume), werden um 7.50 Uhr von den Aufsicht führenden Lehrerin¬nen/Lehrern aufgeschlossen und die Schülerinnen und Schüler können sich direkt in die Klassen begeben. Ab 7.55 Uhr müssen sie im Klassenraum sein und die Arbeitsmaterialien bereitlegen. Die Türen bleiben offen.
  • Ballspielen ist im Schulgebäude nicht erlaubt.
  • Mit dem zweiten Klingeln wird die Tür des Klassenraums geschlossen.
  • Wenn fünf Minuten nach Unterrichtsbeginn keine Fachlehrerin/kein Fachlehrer erschienen ist, meldet sich die Klassensprecherin/der Klassensprecher im Sekretariat oder gegebenenfalls im Lehrerzimmer.
  • Wenn die erste Stunde unterrichtsfrei ist, ist der Aufenthalt auf den Gängen und auf den Höfen nicht gestattet, um Störungen des Unterrichts zu vermeiden. Die Schüler sollen sich in der Schulstraße aufhalten.

Im Unterricht

  • Die festgelegte Sitzordnung muss eingehalten werden.
  • Essen und Kaugummikauen sind grundsätzlich nicht erlaubt. Trinken zu erlauben, liegt im Ermessen der Fachlehrerin/des Fachlehrers. In naturwissenschaftlichen Fachräumen ist Trinken wegen der Sicherheitsbestimmungen generell untersagt.
  • Handys und elektronische Geräte müssen ausgeschaltet und in die Schultasche gepackt werden. Bei einem Verstoß gegen diese Regelung wird das Handy eingezogen und ist beim Klassenlehrer/Beratungslehrer wieder abzuholen.

In den kleinen Pausen

  • Die kleine Pause dient der Erholung und der Vorbereitung auf die nächste Stunde,  d.h. u.a. dem Essen und Trinken, dem Gang zur Toilette, dem Säubern der Tafel, dem Lüften, dem Bereitlegen der Materialien.
  • Die Schülerinnen und Schüler bleiben in der Regel in ihrem eigenen Klassenraum.
  • Falls ein Raumwechsel laut Plan notwendig ist, schließt die Fachlehrerin/der Fachlehrer den Klassenraum ab und die Schüler ab Klasse 7 nehmen alle ihre Materialien mit..
  • Nicht benötigte Materialien können im Klassenraum bleiben, müssen jedoch in die Schultaschen gepackt werden.
  • Die Räume werden ruhig und zügig gewechselt. Wegen der Unfallgefahr ist das Laufen in den Fluren und Treppenhäusern nicht erlaubt.

In den großen Pausen

 

Grundsätzliches

  • Das Sitzen auf den Fensterbänken und Heizkörpern und das Klettern auf den Mauern und Glasdächern sind nicht erlaubt.
  • Die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I dürfen das Schulgelände nicht verlassen.
  • Das Ballspielen auf den Pausenhöfen, d.h. auf dem Musen-, dem unteren und oberen C-Schulhof, ist erlaubt. Dabei sind Bälle der Pausenausleihe oder vergleichbare Bälle zu verwenden.

Aufenthalt

  • Die Fachlehrerin/der Fachlehrer schließt den Klassen- oder den Kursraum ab.
  • In den Fluren vor den Naturwissenschaften und den Kunst-/Musikräumen ist in den großen Pausen der Aufenthalt nicht gestattet.

Pausenausleihe

  • Die Anweisungen des Ausleihteams sind zu befolgen.
  • Die Spiel- und Sportgeräte müssen pünktlich mit dem ersten Klingeln abgegeben werden.

Nach dem Unterricht

  • Für die Ordnung im Klassenraum ist die gesamte Klasse verantwortlich. Die Klassenlehrerin/der Klassenlehrer regelt die Durchführung des Ordnungs¬dienstes.
  • Aufenthaltsmöglichkeiten in der Mittagspause vor dem Nachmittagsunterricht sind
  • die Bibliothek (Hausaufgaben/Stillarbeit),
  • der Oberstufenraum (Cafeteria).
Wenn ein Mittagessen angeboten wird, steht die Cafeteria nur den Nutzern des Mittagstischs zur Verfügung.

Zur Vor- und Nachbereitung des Unterrichts

  • Hausaufgaben werden vor Ablauf der Unterrichtsstunde in der Regel schriftlich gestellt und im Klassenbuch bzw. in der Kursmappe festgehalten.
  • In der Sek. I sind sie so bemessen, dass sie bezogen auf den einzelnen Tag in folgenden Arbeitszeiten erledigt werden können:
    • für die Klassen 5 und 6 in 90 Minuten,
    • für die Klassen 7 bis 10 in 120 Minuten.
  • In der Sek. I wird bei Nachmittagsunterricht der Umfang der Hausaufgaben angemessen reduziert.
  • Hausaufgaben werden regelmäßig von der Fachlehrerin/dem Fachlehrer überprüft. Bei dreimal nicht gemachten Hausaufgaben bzw. nicht mitgeführtem fachspezifischen Unterrichtsmaterial erfolgt eine schriftliche Information der Eltern.
  • Die Schülerin/der Schüler ist verpflichtet, selbstständig den durch Krankheit versäumten Unterrichtsstoff nachzuarbeiten. Fehlt eine Schülerin/ein Schüler aus Krankheitsgründen, stellt die Fachlehrerin/der Fachlehrer ihr/ihm die notwendigen Materialien zu den versäumten Stunden bereit, die in Ausnahmefällen auf Wunsch der Eltern durch das Sekretariat verschickt werden.
  • Klassenarbeiten und Klausuren werden so bald wie möglich korrigiert und benotet sowie zeitnah besprochen und zurückgegeben. Die nächste Klassenarbeit bzw. Klausur ist erst dann sinnvoll und möglich, wenn die Schülerinnen und Schüler über eventuell entstandene Defizite bei der vorhergehenden Klassenarbeit bzw. Klausur informiert sind.

Sonstiges

Für gesonderte Räume bzw. Veranstaltungen (z.B. Sportunterricht, Nutzung der Bibliothek) gelten spezielle Regelungen.